Jiaozi (Chinesische gefüllte Teigtaschen)

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Zutaten

1 TL Salz
8 Knoblauchzehen
100 ml Wasser
500 g Mehl
2 TL Sesamöl
1 EL Ingwer
1 Ts Sojasauce
100 g Frühlingszwiebeln
300 g Schweinehackfleisch oder
3 EL Dunkler Essig

Zubereitung

Aus Mehl und Wasser einen Teig kneten und eine halbe Stunde ziehen lassen. Die Frühlingszwiebeln fein hacken. Mit dem Hackfleisch, dem Sesamöl und dem Salz vermischen. Für die Tunke sämtliche Zutaten mischen und in kleinen Schüsselchen auf den Esstisch stellen. (Eventuell anderes Mengenverhältnis wählen, je nach Geschmack.) Den Teig in 4 Portionen teilen. Jede Portion zu einer langen wurstförmigen Rolle formen und diese in 25 Stücke schneiden. Mit einem kleinen Nudelholz jeweils runde Kreise von etwa 5 cm Durchmesser ausrollen. (Oder: Den Teig dünn ausrollen und die Kreise mit einem Glas ausstechen.) Jeweils einen Teigkreis auf eine Handfläche nehmen und etwas von der zubereiteten Füllung in die Mitte legen. Mit Daumen und Zeigefinger der anderen Hand die Teigscheibe zur Hälfte falten und die Ränder gut zusammendrücken. 2 Liter Wasser in einem grossen Topf erhitzen und sprudelnd kochen lassen. Soviele Jiaozi in den Topf legen, damit sie genügend Platz haben. Die Jiaozi einmal umdrehen, damit sie nicht aneinanderkleben. Das Wasser wieder aufkochen lassen und eine Tasse kaltes Wasser zugeben. Diesen Vorgang noch zweimal wiederholen, dann sind die Jiaozi gar und werden sofort serviert. Zum Essen die Jiaozi mit den Stäbchen aufnehmen, kurz in die vorbereitete Tunke tauchen und geniessen!
Aus den Jiaozi werden Guotie, wenn man sie nicht kocht, sondern in eine flache Pfanne legt, diese auf 100GradC erhitzt und mit Wasser bis etwas über der Unterseite der Jiaozi auffüllt. Bei geschlossenem Deckel bei grosser Hitze aufkochen lassen, bis das Wasser aufgesogen ist. Sofort eine Tasse dünnes Mehlwasser zugiessen und die Pfanne wieder zudecken. Bei schwacher Hitze aufkochen lassen. Wenn das Mehlwasser aufgesogen ist und sich die Unterseiten der Jiaozi goldgelb färben, etwas Sesamöl hinzufügen und bei geschlossener Pfanne noch eine Weile braten. In manchen Regionen werden die Guotie auch mit Öl in der Pfanne angebraten, bevor das Wasser dazugegossen wird. Abgetippt und leicht verändert von Barbara Furthmüller.
* Nach: Bai Ziran, Wang Jinhuai, Xü Yuan: Rezepte der chinesischen Familienküche. Peking 1990 ** From: BARBARA_FURTHMUELLER@PARABOL.cl.sub.de Date: Thu, 12 May 1994 Newsgroups: zer.t-netz.essen
Erfasser: Barbara
Datum: 31.05.1994