Gans, gebraten nach Niedrigtemperatur-Methode

Die Niedrigtemperatur-Methode ist zwar sehr zeit- und arbeitsaufwändig, garantiert aber bestes Ergebnis. Die hier angegebene Fülle kann geändert werden

Dauer
5 Stunden Zubereitungszeit
Schwierigkeit
difficulty_3
Bewertung
(*) (*) (*) (*) ( )
Auf der Grundlage von 6 Stimmen

Zutaten

1 Stk Fleischgans (~ 4 kg)
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 TL Paprika
3 Pr Majoran
5 Stk Beifuß (Blätter oder Stämmchen)
500 g Apfel (säuerlich)
250 g Dörrpflaumen
3 mittl Zwiebeln
8 Stk Kartoffeln (festkochende)
2 Stk Knoblauchzehen
0,25 l Weiswein

Zubereitung

Gans putzen und ausnehmen (Tiefkühlware nach dem Auftauen waschen und nachsäubern). Das an der Bauchhaut haftende Fett entfernen und in der Bratpfanne auslassen. Innereien, Hals und Flügel für eine spätere Gänsekleinsuppe aufheben (2-3 Tage im Kühlschrank). Leber gesondert verwerten. Gans mit den geschabten Knoblauchzehen und dem Salz-Pfeffer-Paprika-Majoran-Gemisch innen und außen einreiben. Äpfel entkernen und vierteln, Kartoffeln schälen, waschen und halbieren oder vierteln. Den Bauch der Gans mit 2 Stück Beifuß, etwa der Hälfte der Kartoffeln, Dörrpflaumen und Äpfeln füllen und zunähen. Backrohr auf 100 (einhundert !) Grad vorheizen und die Gans eine Stunde durchwärmen lassen. Die Haut der Gans nach 30 und 45 Minuten anstechen, die Gans dabei jedesmal wenden. In der nächsten Stunde Backrohr auf 150 Grad einstellen, die Haut weiter anstechen, Gans wenden und Fett abschöpfen. Weißwein vorwärmen. In der dritten Stunde das Backrohr auf 175 Grad einstellen, Fett abschöpfen, Weißwein zugeben und die Gans mit Fett begießen. Zu Beginn der vierten Stunde Rohr auf 200 Grad stellen, in die Pfanne die geschälten und gerösteten Zwiebel, die restlichen Kartoffel, Äpfel und Pflaumen sowie 3 Stück Beifuß geben. Ein Viertel Liter heißes Wasser zugeben. Gans soll jetzt auf dem Bauch liegen und nicht mehr gewendet werden. Mit Fett begießen. Durch Anstechen an Brust und Schenkeln prüfen, ob das Fleisch weich ist, allenfalls eine halbe Sunde weiter braten (wenn zu viel Farbe, mit Alufolie abdecken).