Die *Goldfische* :-)

Diese Leckerli waren eigentlich für Stubentiger gedacht...

Schwierigkeit
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Bewertung
(*) (*) (*) (*) (*)
Auf der Grundlage von 4 Stimmen

Zutaten

750 g Weizenmehl (ich hatte Typ 405)
1 Ei
250 ml Milch
2 Thunfisch in Öl

Zubereitung

Nachdem mich eine Kochfreundin gefragt hat, ob ich nicht auch ein Rezept für „Katzen-Leckerli“, wie z. B. „gebratene Goldfische“ hätte, hat mich der Gedanke nicht mehr losgelassen und dann hatte ich, nach der Begegnung mit einer Dose Thunfisch, eine Idee...

Zunächst habe ich - mit Hilfe des Zauberstabes - den Thunfisch mit dem Öl aus den Dosen zu einer (recht flüssigen!) Paste verarbeitet.

Dann das Mehl in eine große Rührschüssel gegeben, eine Mulde in das Mehl gedrückt und erst die Thunfischpaste, dann das Ei und die Milch untergerührt.

Nachdem der Teig sich dann noch immer klebrig zog, habe ich erst 1 gehäuften EL Mehl, dann einen 2. hinzufügen müssen, bis sich der Teig endlich vernünftig von der Schüssel gelöst hat. Die Mengenangabe habe ich entsprechend korrigiert.

Den Teig habe ich dann nochmal auf dem bemehlten Backbrett mit bemehlten Händen gründlich durchgeknetet, in Frischhaltefolie gepackt und für 30 Minuten in den Kühlschrank verfrachtet.

Der Teig sollte - in drei Portionen geteilt - jeweils auf ca. 1/2 cm Stärke ausgerollt werden.

Während ich kurz am PC war, hat Nachbars Kater den Teig getestet und die Qualität für gut befunden ... :-)

Zum Ausstechen habe ich natürlich einen „Mini-Fisch“ gewählt ... es sollten ja die gewünschten Goldfische werden!

Den restlichen Teig der 1. Portion habe ich zu „Stangen“ gerollt und einfach abgeschnitten - auch eine Möglichkeit, wenn man kein Fischlein hat, oder die Geduld verliert ...

Darauf achten, dass Ober- und Unterseite der Teigplatte gut bemehlt sind, sonst kleben die kleinen Biester … :-(

Den mühsam erarbeiteten Fischschwarm habe ich auf Dauerbackfolie gepackt. Ich denke aber, dass es auch mit normalem Backpapier klappt!

Backzeit ca. 10 – 15 Minuten bei 175 Grad (Umluft ). Ich habe nach 10 Minuten den Ofen abgeschaltet und noch 5 Minuten die Restwärme genutzt.

Die fertigen „Goldfische“ durften – wie alle üblichen Plätzchen – auch auf dem Rost auskühlen, allerdings hier zusätzlich auf einem Stück von der Haushaltsrolle, damit sie nicht durchflutschen...

Die Aufbewahrung klappt vermutlich in der üblichen Dose, aber das konnt ich nicht mehr testen, die waren am nächsten Tag alle (was soll so'n großer Hund auch mit solchen Winzlingen...am besten gleich verputzen!).

Hinweis:

Die angegeben Menge ergibt einige Bleche … ich habe nach der ersten Portion die restlichen 2 Portionen eingefroren ...