Fisolen nach Wiener Art - Rahmfisolen

So hat meine Oma sie gemacht, und so werden die grünen Bohnen heute noch in gutbürgerlichen Restaurants in Wien serviert

Kosten
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Schwierigkeit
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Bewertung
(*) (*) (*) (*) (*)
Auf der Grundlage von 9 Stimmen

Zutaten

Bohnenkraut
Salz
frischer schwarzer Pfeffer
1 Sp Essig
125 ml Saurer Rahm (oder mehr nach Geschmack)
375 ml Fisolenwasser
1 Stk Suppenwürfel
30 g Mehl
50 g Butter oder neutrales Öl
800 g Fisolen / Grüne Bohnen

Zubereitung

Frische Fisolen putzen, waschen und in Salzwasser weich kochen. Das Kochwasser nicht wegschütten, sondern mind. 3/8 Liter davon beiseite stellen. Die gekochten, abgetropften Fisolen in ca. 1,5 cm lange Stückchen schneiden.

In einem Topf das Fett oder Öl heiss werden lassen, das Mehl darin hell anlaufen lassen. Nun mit dem bereit gestellten Fisolenkochwasser aufgiessen und gut durchrühren. Den halben Suppenwürfel in die Sauce einbröseln und verkochen lassen.

Die Fisolen zugeben, salzen, pfeffern und den Rahm einrühren. Das fein geschnittene Bohnenkraut ganz zum Schluss dazu geben.

Im Osten Österreichs werden eingebrannte Fisolen üblicher Weise mit Essig abgeschmeckt. Es wird dazu kein Bianco Balsamico sondern der scharfe Hesperidenessig ("normaler" Essig) verwendet. Daher ganz vorsichtig abschmecken!

Dazu ißt man entweder gekochtes Rindfleisch und Kartoffel.

Wir essen die Fisolen am liebsten nur mit Kartoffeln, und da natürlich am liebsten mit frühen Kartofflen.

Ach ja: natürlich können für das Gericht auch TK-Fisolen verwendet werden.