Lomo Saltado

Das Gericht zur chinesisch-peruanischen Freundschaft in den Roadside-Restaurants Perus

Dauer
eine Stunde Zubereitungszeit
Kosten
estimatedCost_3
Schwierigkeit
difficulty_2
Bewertung
(*) (*) (*) (*) ( )
Auf der Grundlage von 16 Stimmen

Zutaten

500 g Rindfleisch zum Braten
4 EL Ol
1 gr Gemüsezwiebel
3 mittl Tomaten
3 gr Kartoffeln
1 Stk Ají (Scharfe Chilischote)
2 EL Rotweinessig
2 EL Rotwein
1 TL Comino (Kreuzkümmel)
1 TL Oregano
2 Stk Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer
Öl zum frittieren

Zubereitung

Vorbereitung:

- Rindfleisch schnetzeln (ca. 2,5 x 1 cm)

- Tomaten achteln

- Zwiebeln in Spalten schneiden

- Kartoffeln zu "Pommes frites" schneiden

- Ají (Chilischote): Stängelansatz und Samen entfernen. Fein hacken.

- Knoblauch fein hacken

- Rotwein, Rotweinessig, Kreuzkümmel, scharfen Paprika, Oregano, Salz und Pfeffer bereithalten

Zubereitung:

- Frittier-Öl erhitzen; Pommes frittieren.

- 4 EL Öl in einem Wok erhitzen; das Rindergeschnetzelte portionsweise anbraten und mit Salz, Pfeffer, Paprika (scharf), Kreuzkümmel und Oregano würzen. Das Fleisch beiseite stellen.

- Die Zwiebeln zusammen mit dem Knoblauch und den Chilischoten 2-3 Minuten anbraten und den Rotwein und Rotweinessig angießen.

- Tomaten hinzufügen und vorsichtig unterheben.

- Nach weiteren 2 Minuten das Fleisch wieder in den Wok zurückgeben mit dem Gemüse vermengen.

- Zum Schluss die Pommes Frites in den Wok geben und ebenfalls unterheben.

- Sofort servieren!

- Beilage: Weisser Reis oder Weisser Reis mit Maiskörnern

Anmerkung: Keine Sorge! Millionen Peruaner können nicht irren! Die Pommes frites gehören tatsächlich in das Gericht und nicht daneben. Wetten?

Zur Geschichte:

Die Chinesen/Japaner kamen vor ca. 150 Jahren nach Perú. Ein Nachfahre der Japaner hat es immerhin bis zum Präsidenten gebracht. Dieses Gericht vereint die Kochtechnik der Asiaten mit den Zutaten Lateinamerikas, zu denen die Tomate und die Kartoffel gehören. Die angenehme Schärfe fand die Zustimmung beider Volksgruppen. Ursprünglich war es ein preiswertes "Arme-Leute-Essen". Noch heute gehört es zu den peruanischen Standardgerichten.

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