Roggenbrot

Dauer
4 Stunden Zubereitungszeit
Bewertung
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Zutaten

2 Speisestärke
2 Salz
200 g Sauerteig auf Vorrat
1 EL Kümmel
1 kg Roggenmehl Typ 997
1 Päckchen Trockenhefe
0,13 l Wasser
0,75 l Wasser, kochend

Zubereitung

Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Kümmel mischen. Das kochende Wasser zufügen und beim Abkühlen ab und zu umrühren, bis das Mehl lauwarm und klumpig ist. Die Hefe mit dem Sauerteig und dem Salz verrühren und in das Mehl einarbeiten. Das ganze gibt einen festen klebrigen Teig. In einer ausgemehlten Schüssel über Nacht an einem nicht zu warmen Ort stehenlassen.

Den Teig gut durchkneten, bis er sich von der Schüssel und den Händen löst, so etwa 20 Minuten dauert das. Eine Kugel formen und in einer Schüssel mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen. Teig nochmal gut durchkneten und dann in ein bemehltes Küchentuch einwickeln und 1/2 Stunde ruhen lassen (nicht zu warm).

Den Backofen auf 250 Grad Gas Stufe 5-6 vorheizen. Den Teig zu einem runden, hohen Laib formen, auf Backpapier setzen und mehrmals mit einer Gabel einstechen (damit die Oberfläche nicht reisst). Das Brot auf der mittleren Schiene in den Backofen einschieben und 1 Tasse Wasser auf den Herdboden giessen. Tür schnell schliessen und 5 Minuten geschlossen lassen. Dann den Dampf entweichen lassen, eine Tasse kochendes Wasser auf den Herdboden stellen und die Tür wieder schliessen.

Die Temperatur auf 200 Grad Gas Stufe 4 zurückschalten und 1 Stunde backen lassen. Soll das Brot glänzen, so kocht man 1/8 l Wasser auf und löst darin die Speisestärke auf. Das heisse Brot damit einpinseln und dann abkühlen lassen. Das Bestreichen ist allerdings nur für einen gewissen Glanzeffekt, kann man auch weglassen.

Das Brot soll angeblich 8 Tage lang schmecken, aber so lange blieb es bei uns nicht am Leben.

Es ist ein sehr festes Brot, nicht wie man es vom Bäcker gewohnt ist, aber dafür schmeckt es sehr gut und ist auch frei von allen Chemiezugaben und Konservierungsstoffen, die unsere Bäcker benutzen.