Mein Sauerbraten

selbst einlegen - das Fleisch wird wunderbar zart

Schwierigkeit
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Bewertung
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Zutaten

200 ml Sahne
2 EL Mehl
Salz, Pfeffer, etwas Zucker
Sanella
optional eine Hand voll Rosinen
5 Stk ganze Nelken
3 Stk Lorbeerblatter
1 Stk Zwiebel
750 ml Essig (z.B. Altmeister von Hengstenberg)
1 Stk mageres Rindfleisch

Zubereitung

Das Fleisch muß zunächst für einige Tage eingelegt werden. Dazu eine gut verschließbare Schüssel wählen (nicht zu groß), das Fleisch hineinlegen und mit dem Essig (ich bevorzuge den Altmeister von Hengstenberg) übergießen. Lorbeerblätter, Nelken und die geviertelte (oder geachtelte) Zwiebel dazugeben. Wer mag, kann noch Rosinen mit dazugeben. Das Fleisch sollte mit Flüssigkeit bedeckt sein. Die Schüssel verschließen und in den Kühlschrank stellen.

Je nachdem, wie sauer man das Fleisch haben möchte, 4-7 Tage im Kühlschrank stehen lassen.

Fleisch aus der Flüssigkeit nehmen und abtrocknen. Reichlich Sanella erhitzen. Ist das Fett richtig heiß, das Fleisch rundherum kräftig anbraten. Eine geringe Menge Wasser angießen und wieder runterkochen lassen. Das ergibt eine gute Soßengrundlage. Mehrmals wiederholen.

Wenn das Fleisch schön braun angebraten ist, den Inhalt der Schüssel, in dem das Fleisch eingelegt war, hinzufügen (samt Lorbeerblättern, Nelken, Rosinen, Zwiebeln). Aufkochen lassen, Deckel auf den Topf und bei geringer Hitze ca. 1,5 Stunden leicht kochen lassen.

Wenn das Fleisch gar ist, aus dem Topf nehmen und die Flüssigkeit durch ein Sieb geben und wieder zurück in den Topf gießen. Die verkochten Zwiebeln etc. verwerfen. Mehl mit etwas Wasser anrühren. Flüssigkeit nochmals aufkochen lassen, Mehl-Wasser-Gemisch hineingießen und schnell kräftig verrühren, damit keine Klümpchen entstehen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken und Sahne angießen.

Das Fleisch in Scheiben schneiden und wieder zur Soße geben. Idealerweise ist das Fleisch durch das Einlegen und Kochen butterzart und zerfällt schon fast von selbst.

Mit Blaukraut und Klößen servieren. Oder aber mit Kartoffelbrei und Salat. Ich habe mich noch nicht entschieden, was mir besser schmeckt ;)

Hier noch ein Tipp von novamin:

Wenn das Fleisch angebraten wird, dann die Zwiebeln auch mitbraten und Tomatenmark mit anrösten, dann erst ablöschen. Bevor man die Soße bindet, die Zwiebeln und Rosinen mit dem Bratensaft pürieren. Die Soße wird dann noch schmackhafter und schön dunkel.