Eicheln
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Trigger
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25.11.2002
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verfasst
am 24.07.2003 um 00:00:00 Uhr | Titel: Eicheln
Vor mehreren tausend Jahren stellten die Eicheln für die Menschen in unseren Breiten ein wichtiges Nahrungsmittel dar. In den Ausgrabungsstätten des Altertums findet man deshalb immer wieder in den Küchen Reste von Eicheln. Bis zur Jahrhundertwende war der aus Eicheln zubereitete Brei für die Indianer Kaliforniens Bestandteil der täglichen Nahrung.
Die Eicheln sind wegen des hohen Gerbstoffgehalts bitter und adstringierend. Da Gerbstoffe wasserlöslich sind, muss man die Eicheln nur lange genug kochen und das Wasser immer wieder wechseln, um eine hervorragende Grundlage für salzige Speisen (Brei, Gemüsepasteten) oder Süßspeisen (Cremes, Torten, Kuchen usw.) zu erhalten. Getrocknete und gemahlene Eicheln kann man ohne weitere Verarbeitung als Mehl verwenden. Man kann auch die ganzen Eicheln verarbeiten, sofern sie nicht zu bitter sind. Früher stellte man aus getrockneten Eicheln häufig Kaffee-Ersatz her.
In Südeuropa und Nordafrika finden wir Eichen, deren Früchte so süß sind, dass man sie wie Nüsse roh essen oder wie Kastanien rösten kann.
Die Eicheln werden im Herbst gesammelt. Wenn sie nicht wurmig oder von Feuchtigkeit angegriffen sind, kann man sie manchmal sogar noch im folgenden Frühjahr vom Boden aufsammeln. An trockenen, gut belüfteten Orten lassen sie sich bestens aufbewahren.
Die Eicheln besitzen wegen des hohen Gehalts an Kohlehydraten und Proteinen einen großen Nährwert. Wegen ihres hohen Gerbstoffgehalts kann ein übermäßiger Genuss von rohen, unbehandelten Eicheln Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme verursachen.
Verwechslungsmöglichkeiten bestehen höchstens mit anderen Arten der Gattung Quercus. Ein Irrtum bliebe im übrigen ohne Folgen, da die Früchte aller Eichenarten essbar sind, unter den Voraussetzung, dass man sie wie oben beschrieben zubereitet.
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"Geld regiert die Welt. Danach sieht sie auch aus." |
roy
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16.05.2002
Beiträge: 4
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verfasst
am 31.08.2003 um 13:25:01 Uhr | Titel: Re: Eicheln
Hi Trigger
Verschwinden die Gerbstoffe wenn man die Eicheln trocknet?
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Trigger
Mitglied seit:
25.11.2002
Beiträge: 637
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verfasst
am 08.09.2003 um 08:05:53 Uhr | Titel: Re: Eicheln
Kallo roy,
weiß ich gar nicht so genau, aber ich nehm an, daß es wie bei Vitaminen ist, mit der zeit dürften es weniger werden.
viele Grüße von Trigger
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"Geld regiert die Welt. Danach sieht sie auch aus." |
PLUTO
Mitglied seit:
10.05.2006
Beiträge: 67
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verfasst
am 27.05.2006 um 15:27:58 Uhr | Titel: Re: Eicheln
| Trigger hat folgendes geschrieben: | Vor mehreren tausend Jahren stellten die Eicheln für die Menschen in unseren Breiten ein wichtiges Nahrungsmittel dar. In den Ausgrabungsstätten des Altertums findet man deshalb immer wieder in den Küchen Reste von Eicheln. Bis zur Jahrhundertwende war der aus Eicheln zubereitete Brei für die Indianer Kaliforniens Bestandteil der täglichen Nahrung.
Die Eicheln sind wegen des hohen Gerbstoffgehalts bitter und adstringierend. Da Gerbstoffe wasserlöslich sind, muss man die Eicheln nur lange genug kochen und das Wasser immer wieder wechseln, um eine hervorragende Grundlage für salzige Speisen (Brei, Gemüsepasteten) oder Süßspeisen (Cremes, Torten, Kuchen usw.) zu erhalten. Getrocknete und gemahlene Eicheln kann man ohne weitere Verarbeitung als Mehl verwenden. Man kann auch die ganzen Eicheln verarbeiten, sofern sie nicht zu bitter sind. Früher stellte man aus getrockneten Eicheln häufig Kaffee-Ersatz her.
In Südeuropa und Nordafrika finden wir Eichen, deren Früchte so süß sind, dass man sie wie Nüsse roh essen oder wie Kastanien rösten kann.
Die Eicheln werden im Herbst gesammelt. Wenn sie nicht wurmig oder von Feuchtigkeit angegriffen sind, kann man sie manchmal sogar noch im folgenden Frühjahr vom Boden aufsammeln. An trockenen, gut belüfteten Orten lassen sie sich bestens aufbewahren.
Die Eicheln besitzen wegen des hohen Gehalts an Kohlehydraten und Proteinen einen großen Nährwert. Wegen ihres hohen Gerbstoffgehalts kann ein übermäßiger Genuss von rohen, unbehandelten Eicheln Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme verursachen.
Verwechslungsmöglichkeiten bestehen höchstens mit anderen Arten der Gattung Quercus. Ein Irrtum bliebe im übrigen ohne Folgen, da die Früchte aller Eichenarten essbar sind, unter den Voraussetzung, dass man sie wie oben beschrieben zubereitet.
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cooler tipp, mehr davon!!!
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lebendig kommst du da eh nicht wieder raus |
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