weintester
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verfasst
am 10.07.2003 um 00:00:00 Uhr | Titel: Der Rum im Topf
Die Geschichte erzählt, daß Westindien-Seefahrer immer wieder versuchten, ihren Angehörigen in der Heimat exotische Früchte mitzubringen. Doch alle Versuche scheiterten kläglich, die Früchte verdarben. Bis ein findiger Seemann auf die Idee kam, die Köstlichkeiten in Rum zu konservieren, der ja zum Proviant jedes Schiffes gehörte. Der Rumtopf war geboren. Und schon bald erkannten auch die Landratten, daß man mit heimischen Früchten aus dem Garten einen Rumtopf ansetzen konnte...
Die ersten frischen Früchte für den Rumtopf im Lauf des Jahres sind meist Erdbeeren. Mit ihnen sollte man beginnen. Dann geht’s weiter nach Geschmack und Saison. Fast jede Obstorte eignet sich, nur Johannisbeeren und Äpfel sind nicht zu empfehlen. Nach jeder Schicht wird soviel Rum zugegossen, daß die Früchte fingerbreit bedeckt sind.
Hier der Rumtopfkalender rund um das Jahr:
Mai: Erdbeeren
Juni: Erdbeeren, Himbeeren, Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen
Juli: Himbeeren, Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen, Süßkirschen, Schattenmorellen, Stachelbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren
August: Süßkirschen, Schattenmorellen, Stachelbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Pflaumen, Zwetschgen
September: Pflaumen, Zwetschgen
Oktober: Birnen
Rezepte gibt’s demnächst im icook-Rezepteteil.
Quelle: Verzauberte Früchte, Hrsg. Informationsbüro für Rum, Hamburg, bearbeitet durch weintester
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