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Saison-Thema: Spargel - Wissenswertes

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sibylle

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verfasst am 18.05.2006 um 14:30:25 Uhr | Titel: Saison-Thema: Spargel - Wissenswertes

Der Ursprung des Spargels liegt vermutlich in Vorderasien. Von hier aus verbreitete er sich nach West-, Mitteleuropa und Nordafrika.
Die Chinesen kennen den Spargel schon seit rund 4000 Jahren. Auch Griechen, Perser, Babylonier schätzten Spargel und ernannten ihn zur Götterspeise.
Wir kennen ca. 100 Spargelsorten, doch die Bekannteste dürfte sicherlich der bei uns kultivierte dickstängelige Asparagus officinalis sein.
Selbst bei den Römern gab es schon Anleitungen zum Spargelanbau, Jungpflanzen- Anzucht, zur Ernte und zur Bodenbearbeitung. Bei den Römern war der Spargel als Delikatesse hoch geschätzt.
Byzantiner Ärzte entdeckten den Spargel als Heilpflanze (daher der Name Asparagus officinalis). Vom Spargelgemüse ist die harntreibende Wirkung wohlbekannt. Der nierenanregende Effekt tritt verstärkt auf bei Bereitung eines Teeauszugs aus geschnittener Spargelwurzel.
Im 15. Jahrhundert wurde der Spargel in röm. Klostergärten bereits als feineres Gemüse angebaut, ab dem 16. Jahrhundert breitete sich der Spargel in Europa aus. In Deutschland waren es vorwiegend der badische Raum, Berlin und Hamburg.
Über die Geschichte des Spargelanbaus im deutschsprachigen Raum ist recht wenig überliefert. Wahrscheinlich führten die Römer den Spargel nach Deutschland ein. Es wird auch berichtet, dass zurückkehrende Kreuzfahrer in der Mitte des 13. Jahrhunderts Spargelsamen mitgebracht haben. Spargel wurde hierzulande wohl zunächst vornehmlich als Arzneimittel, weniger als Gemüse angebaut.
Während der Spargelanbau als Gemüse in Frankreich und England zu Beginn des 16. Jahrhunderts schon weit verbreitet war, wurden in Deutschland erst um die Mitte dieses Jahrhunderts die ersten Spargelbeete im “Stuttgarter Lustgarten” angepflanzt.
Im 18.Jahrhundert begann man den Spargel zu konservieren, Mitte des Jahrhundert kam der erste Dosenspargel auf den Markt. So kam es auch zum Feldanbau vom Spargel um größere Mengen zu konservieren.
In Deutschland gibt es zwei große Spargelanbaugebiete. Das norddeutsche, das sich von Braunschweig über Hannover, Osnabrück und Münster bis an Nordsee und Elbe erstreckt und das süddeutsche Anbaugebiet in den Regionen um Schrobenhausen, Schwetzingen, Darmstadt und Ingelheim. Natürlich gibt es noch mehr Anbaugebiete, die aber aufgrund ihrer Größe nicht die gleiche Bedeutung haben.

Die Spargelernte beginnt ungefähr Ende April, das hängt von der Witterung ab und dauert traditionell bis zum 24. Juni (Johannistag). Die Pflanzen brauchen eine ausreichende Regenerationszeit, um im Jahr darauf wieder genügend neue Sprosse bilden zu können.
Frischer Spargel hat fest geschlossene Spitzen und und einen jeweils gleichmäßigen Durchmesser. Die Spargelenden dürfen an der Schnittstelle nicht ausgetrocknet sein, auch an der Festigkeit der Stangen kann man die Frische des Spargels erkennen. Läßt er sich leicht biegen, ist er nicht mehr frisch.
Man kann Spargel auch roh essen. Allerdings fehlt dem ungekochten Spargel das Spargelaroma. Die Asparaginsäure des Spargels entfaltet sich nämlich erst durch das Kochen.
Frischer Spargel muss, je nach Dicke der Spargelstengel, 15 bis 20 Minuten gekocht werden, z. B. mit Salz, Zucker und Butter. Er sollte in sprudelnd kochendes Wasser gegeben werden. Zu viel Zitronensaft im Sud, schaden dem Spargelaroma. Zitronensaft wird dem Wasser zugegeben, um den Spargel schneeweiß zu erhalten. Um festzustellen, ob der Spargel gar ist, sticht man mit einem Küchenmesser oder einer Gabel in ein Spargelende. Er sollte weich sein, aber noch Widerstand haben. Grünen Spargel kocht man nur 10 - 15 Minuten. Spargel ist nitratarm und kann problemlos wieder aufgekocht werden.
Spargel hat nur 20 Kalorien pro 100g, denn er besteht zu 93% aus Wasser. Er entschlackt, enthält Kalium, Phosphor, Kalzium und die Vitamine A, B1, B2, C, E und Fohlsäure (wichtig für die Blutbildung).
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sibylle

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verfasst am 25.05.2006 um 08:00:03 Uhr | Titel:

Spargelsorten
Es gibt weißen, violetten und grünen Spargel. Weißer Spargel (in Deutschland am beliebtesten) wächst auf sandigen Böden, relativ gerade, da er sich nicht durch die schwere Erde arbeiten muß.Weißer Spargel ist besonders zart und mild.
Im Gegensatz zu weißem Spargel wächst der grüne Spargel in mittelschweren Böden, allerdings oberirdisch und wird darum durch das Sonnenlicht grün. Grüner Spargel hat eine weiche Schale und muß deshalb nur im unteren Drittel der Stange geschält werden. Grüner Spargel schmeckt kräftig, herb.
Violetter Spargel liegt geschmacklich zwischen dem weißen und dem grünen Spargel. Bevorzugt wird er in der Schweiz und Frankreich gegessen.
Spargel schmeckt natürlich am besten, wenn er morgens gestochen und mittags verzehrt wird. Wenn man Spargel dennoch lagern will, sollte man ihn ungeschält in einem feuchten Tuch im Kühlschrank aufbewahren. Allerdings nicht länger als drei Tage. Besser ist, man friert den Spargel ein. Dazu wird der Spargel wie zum Kochen vorbereitet, trockengetupft und in Plastikdose oder Gefrierbeutel verpackt und eingefroren.

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Lange jung bleiben
Herz und Kreislauf werden durch den Gehalt des Spargels an Magnesium, Kupfer, Folsäure und Vitamin E gestärkt, somit frühzeitiges Altern von Haut und Sehkraft gebremst.

Förderung der Verdauung
Der Gehalt an Kalium verbessert die Verdauung über die Durchspülung der Nieren und Harnwege.

Entgiftung des Körpers
Asparagin (der markante Geruch im Urin nach Spargelgerichten) aktiviert Leber und Galle; fördert so den Abtransport von Stoffwechsel-Schlacken und Umweltgiften aus dem Körper.

Natürliche Stressbekämpfung
Spargel stärkt die Nerven, verbessert die Konzentration, macht fit.

Glückshormone
Spargel aktiviert Glückshormone im Gehirn.

Spargel der Schlankmacher
Als eine der kalorienärmsten Gemüsesorten enthält 100 g Spargel nur 17 Kalorien. Das Spurenelement Chrom soll den Hunger bremsen.

ACHTUNG:
Aufgrund des hohen Puringehaltes des Spargels sollten Menschen, die unter Gicht leiden, auf den Verzehr von Spargel verzichten.

Quelle: Prof. Hademar Bankhofer. Das Glück, gesund zu bleiben. Die besten Tipps aus dem Fernsehen.
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sibylle

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verfasst am 25.05.2006 um 08:07:31 Uhr | Titel:

Ein paar Spargelseiten im Internet:

Anbaugebiete Spargel: http://www.spargelzeit.de/spargel---pflanze-anbaugebiete1.html

weißer Spargel http://www.spargelzeit.de/spargel---pflanze-weisser-und-gruener-spargel.html

grüner http://www.spargelzeit.de/spargel---pflanze-echter-gruenspargel.html

violett http://www.spargelzeit.de/spargel---pflanze-vr-spargel.htm

Spargel bei wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Gem%C3%BCsespargel
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