Haggis!
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morticia_lyne
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04.11.2005
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verfasst
am 21.03.2006 um 22:19:31 Uhr | Titel: Haggis!
Leider wusste ich nicht in welchen Topic ich dies stellen sollte und hab mich deswegen einfach hier hin entschieden.
Ich habe etwas sehr..., hmmm, ja, eigentlich fuer mich sehr informatives gefunden und dachte mir, sowas gehoert doch auch in ein Kochforum. ich meine es ist doch schon eigentlich eine Art, wenn auch etwas eigentuemlich!
Schreibt mir doch einfach, was Ihr davon haltet!
Ich bin beim Online-Shopping auf das Wort gestossen, da der Versender aber in der Beschreibung erwaehnte, er wuerde aus aesthetischen Gruenden den Inhalt des "Haggis" nicht erwaehnen wollen, suchte ich und fand dies:
Haggis ist eine der bekanntesten Spezialitäten aus der Schottischen Küche, ein Pudding im ursprünglichen Sinne des Wortes, vergleichbar mit dem pfälzischem Saumagen. In einem vielleicht nur ein wenig ironischen Gedicht, sein Address to the Haggis, lobte Robert Burns dieses schottische Nationalgericht als den "Great Chieftain o' the Puddin-race" (Großer Häuptling der Pudding-Rasse).
HaggisHaggis besteht aus dem Magen eines Schafes, der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Im Grunde genommen ist es also eine kugelförmige Wurst, und wie bei den meisten Würsten wird heute bei der Fabrikherstellung meistens der Magen durch eine Plastikhülle ersetzt. Das Haggis ist scharf gewürzt, und das Hafermehl verleiht ihm eine etwas schwerere Konsistenz als die meisten Wurstsorten. Traditionell werden dazu Kartoffeln und Steckrüben ("neeps and tatties") gegessen, und auch "oat cakes". Als Fast-Food wird häufig eine billige fritierte Variante in schottischen Chip-Shops mit Pommes serviert. Da die Vegetarierbewegung in Schottland sehr auf dem Vormarsch ist, wird immer häufiger auch vegetarisches Haggis serviert.
Bei dem so genannten Burns Supper wird vor dem Servieren das Gedicht von Robert Burns vorgetragen und mitten in der dritten Strophe ("cut ye up wi ready slight") der Magen aufgeschnitten, so dass die Innereien in spektakulärer Weise auslaufen. Auch in der St. Andrews Night (30. November) verzehren schottische Migranten weltweit Haggis.
Das Haggis als Tier
Weil die Engländer gerne über dieses schottische Gericht lästern ("Schafsinnereien, igitt!"), haben die Schotten sich gerächt, indem sie englische Besucher auf dem Arm nehmen. Das Haggis sei ein Tier, heißt es, und die Leichtgläubigkeit des Besuchers wird auf die Probe gestellt, indem erzählt wird, dass es links kurze, rechts lange Beine habe, um besser auf den Bergen stehen zu können. Weitere Ausartungen der Beschreibung können sehr fantasiereich werden. Beispielsweise: Seine Flügel presst es kräftig an seinen Leib, wodurch es immer wieder mal dudelsackartige Töne produziert. Die Jagdsaison auf das Haggis ist kurz und umfasst nur wenige Tage Ende Januar. Um ein Haggis zu fangen, treibt man es am besten in flaches Land, dann kippt es um und kann nicht mehr weg. Der Dudelsack wurde ursprünglich auf der Haggis-Jagd zur Erzeugung der Paarungslaute gebraucht und ist deshalb auch heute noch wichtiger Bestandteil jeder Haggis-Jagd. Man sagt auch, es würden viele Haggise von Autos überfahren.
Man kann das Haggis eigentlich nicht als "Fabeltier" bezeichnen, da es nie eine Zeit gab, in der die Bevölkerung wirklich daran geglaubt hätte. Aber eine Tradition der Haggiserzählungen hat sich schon ziemlich tief in der Volkskultur verankert, sie wird beispielsweise in Fernsehwerbung usw. herangezogen, und insofern ist es wohl mehr als nur ein Witz; es ist eine ganze nationaltypische Humorart.
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Eure Morticia_lyne |
hw
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verfasst
am 22.03.2006 um 14:40:16 Uhr | Titel:
Bei Haggis fällt mir ein Krimi ein, und zwar "Im Zeichen der Jungfrau" mit Kevin Kline und Mary Elisabeth Mastrantonio.
Er wollte ihr zum Schluß was kochen und das war besagter "Haggis" - dort hatte ich zum ersten Mal gehört, das so was existiert !!!!!
Zum Film : sehenswert für krimifans ! 
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liebe Grüße von Hilde
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marga
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verfasst
am 25.03.2006 um 16:38:14 Uhr | Titel:
Wie´s der Zufall will,kommt der Film heute Nacht im Ersten.
Übrigens gibt´s das Tier Haggis wirklich!!!!!!!
Es ist genauso real,wie bei uns hier das Elwetrittsche. Es ist etwas schwerer zu erbeuten,als das Haggis,dafür dauert aber die Jagdsaison länger.
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Gruß

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morticia_lyne
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verfasst
am 26.03.2006 um 10:14:20 Uhr | Titel:
ganz richtig, so wie der woiperdinger bei uns ja auch real ist! 
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Eure Morticia_lyne |
sibylle
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verfasst
am 26.03.2006 um 10:17:29 Uhr | Titel:
ach der woiperdinger, ja ... den gibt's bei uns hier im Norden zum Glück nicht 
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momati
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verfasst
am 04.04.2006 um 01:53:15 Uhr | Titel:
anläßlich eines lang, lang zurückliegenden Rucksackurlaubs in Schottland hab ich Haggis mal genießen dürfen (nein, das Tier haben wir leider nicht angetroffen! , obwohl ich meine, ziemlich aufgeschlossen gegenüber exotischen Genüssen zu sein und einige schottische Gerichte wirklich mochte - Haggis gehörte nicht dazu. Wenn man zufällig in Schottland ist, muß man es natürlich kosten, aber so gerne ich nochmal das Land besuchen möchte, Haggisgenuß muß nicht dabei sein ...
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sibylle
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verfasst
am 04.04.2006 um 09:01:08 Uhr | Titel:

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morticia_lyne
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verfasst
am 06.04.2006 um 08:05:20 Uhr | Titel:
um ehrlich zu sein, als ich mal las was da alles so rein kommt und so, muesste ich den mit sicherheit nicht dringend probieren. was ich mit sicherheit aber mal essen werde und das in schottland ist ein stew! das macht mich doch schon neugierig!
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