Annette
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verfasst
am 03.03.2003 um 00:00:00 Uhr | Titel: Historie der Lebkuchen
älteste Darstellung einer ägyptischen Hofbäckerei im Grabmahl Ramses III 1175 v. Chr.
Lebkuchen besitzen eine lange Tradition. Bereits im alten Ägypten und Vorderen Orient wurden süße Fladen aus wildem Honig und Getreide gebacken. Im antiken Griechenland und Rom waren Honigkuchen nicht nur beliebte Speisen, sondern wurden auch mit verschiedenen Motiven als Kultgebäcke den Gottheiten geopfert.
Für die Germanen war Honig heilige Göttergabe. Mit Honigkuchen beschwor man in der dunkesten Nacht des Jahres Götter und Dämonen, die wiederkehrende Sonne und das Licht.
Honig und Honigkuchen schrieb man schon immer lebensspendende und heilende Kräfte zu. So wurde diese Bedeutung auch von den Klöstern übernommen. Mönche und Nonnen verkauften bereits um das Jahr 800 Heilbrote aus Honig in klösterlichen Apotheken. Die Verwendung orientalischer Gewürze besonders von Pfeffer, gaben den Kuchen neben dem typischen Geschmack auch den Namen (Pfefferkuchen).
Schon ab dem Jahre 1310 finden sich in alten Marktordnungen Aufzeichnungen über die gewerbliche Herstellung der "Lebekuochen" durch "Lebzelter". In Coburg lösten sich 1643 die Lebküchner aus der Bäckerinnung, bildeten eine eigene Zunft und ließen sie mit dem Ratssiegel bekräftigen. Ihre strengen Satzungen führten zu der Qualität der heute berühmten Honigkuchen und Coburger Schmätzchen.
Nach überlieferten Rezepturen wurde das Coburger Gebäck in handgeschitzter Modelen geformt und gebacken. Es ist auch heute noch süßer Zeuge einer uralten Zunft- und Familientradition.
http://www.feyler-lebkuchen.de/lebkuchen.html#historie
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LG Annette |