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eingetragen am 29.01.07
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Rezept-ID: 52672

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Seitan selbst gemacht

Fleischersatz für Vegetarier und Veganer

Foto Rezept Seitan selbst gemacht

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Zutaten für Portionen
1 kg griffiges Mehl (Typ 480 in Österreich, in Deutschland Typ 405 )
1/2 l Wasser
1 kl Karotte (L)
1 kl Zwiebel
1 Stk Sellerie ca 50 g (L)
1 Knoblauchzehe
Soyasauce (L)
Gemüsebrühe instant
2 Stk Lorbeerblätter
5 Stk Wacholderbeeren (L)
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Zubereitung: Das Mehl mit dem kalten Wasser zu einem glatten Teig kneten, wenn der Teig zu klebrig ist, geben Sie noch etwas Mehl und wenn er zu zäh ist etwas kl. Wasser dazu, das dauert etwa 10min. Den Teig in eine Schüssel geben und mit kaltem Wasser bedeckt für ein halbe Stunde rasten lassen.

In der Zwischenzeit bereiten Sie den Sud zu. Dafür nehmen Sie einen Dampfkochtopf wenn Sie haben oder einen anderen großen Topf. Geben Sie ca. 2 Liter Wasser in den Topf dann die geschälte Karotte, die geschälte halbierte Zwiebel und den geputzten Sellerie, die Knoblauchzehe, die Lorbeerblätter und die Wacholderbeeren zugeben. Alles auf hoher Flamme zum Kochen bringen, würzen Sie den Sud nun mit Soyasauce und Gemüsebrühe, der Sud sollte recht salzig sein, da der Seitan sonst geschmacklos bleibt.

Nach der Ruhezeit schütten Sie das kalte Wasser vom Teig ab und geben lauwarmes in die Schüssel und beginnen den Teig auszuwaschen, wenn das Wasser weiß und milchig ist leeren Sie es über ein einem Sieb aus. Es ist normal dass der Teig in kleine Fetzen zerfällt, durch längeres Waschen bindet er sich wieder zu einem Klumpen. Geben Sie den Teig dann in die Schüssel zurück und kaltes Wasser dazu und waschen wieder solange bis das Wasser wieder milchig ist, beim nächsten Waschgang lauwarmes Wasser nehmen. Wiederholen Sie den Waschvorgang so lange bis das Wasser klar bleibt. Dann geben sie den Seitanteig in den vorbereiteten Sud und kochen ihn auf mittlerer Flamme 45 min.

Mein Tipp: Probieren Sie den Seitan frisch und noch warm in einem Brötchen, würzen Sie nach Geschmack mit Senf, Ketchup oder dergleichen, geben sie Blattsalat oder Zwiebelringe auf`s Brötchen, das ist einfach lecker.

Den fertigen Seitan können Sie einige Tage im Sud in einem gut verschlossen Gefäß im Kühlschrank aufbewahren oder frieren Sie ihn nach dem Erkalten portionsweise ein. Sie können Schnitzel, Ragout oder Faschiertes daraus machen wie sie es eben brauchen. Seitan hält sich auch sehr gut wen man in vakuumiert.


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Ruhezeit30 min
 
seitan · seitan faschiertes · Vegan Seitan · seitan selbst · selbstgemachte müsliriegel aufbewahren

Kommentare zum Rezept
» rampi am 29.01.07 21:03:07
hallo kasumi, ich habe auch schon mal seitan gemacht. war eine riesen-arbeit, die sich aber gelohnt hat. ich habe das unter fliessendem wasser gemacht und sicher einen mega-wasserverbrauch dabei gehabt. deine methode ist sicher viel wasser sparender. sag mal: in meinem rezept stand "hartweizenmehl". nimmst du ein normales mehl (das ist aus weichweizen) oder auch das hartweizenmehl? lg rampi
» kasumi am 31.01.07 17:37:35
hallo rampi ich nehme ganz normales handelübliches weichweizen mehl, es muss nur griffig ( in österreich type 480 in deutschland weiss ich leider die type fürs mehl nicht) sein, dann ist der seitan nicht so gummiartig sondern schön weich.ich hoffe die auskunft hilft dir lg kasumi
» kasumi am 31.01.07 17:39:25
habe übrigens das falsche mehl im rezept angegeben werde das mal gleich ändern
» Tronex am 25.05.08 20:54:35
Hallo zusammen, Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, wenn man den Seitanteig im Sud kocht, er aufgeht wie ein Schwamm und hinterher auch eine recht schwammige Konsistenz hat. Daher mein Tipp: Den Teig nicht kochen sondern bis zu zwei Stunden im siedenden (nicht kochenden!) Sud ziehen lassen. Dadurch hat er lange Zeit, die Aromen aufzunehmen und zieht sich zusammen. Das ergibt eine schöne, feste Konsistenz. Liebe Grüße, Tronex.

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