Original Sauce Bolognese

7fach getestetes Rezept. Auch Sugo genannt... eignet sich hervorragend als Vorrat zum Einfrieren!

Foto Rezept Original Sauce Bolognese

Zutaten für 4 Portionen

100 g (Karree-)Speck, in Würfel geschnitten
1 Stk. gewürfelte Zwiebel
1 Stk. Karotte, klein gerieben, 1-2 Stk.
1 Stk. Sellerie, klein gerieben
Knoblauch nach Geschmack
400 g Faschiertes (Hackfleisch)
1/8 l Rotwein
1 Tasse/n Gemüsesuppe oder Rindsuppe
400 g geschälte Tomaten oder 1 Pkg. Pomito
etwas frische Petersilie, Pizzagewürz, Tomatenmark, Salz und Pfeffer
Einheiten Zutatenliste

Zubereitung

Die Speckwürfel in etwas Olivenöl ausbraten, danach die kleingeschnittene Zwiebel und Knoblauch, sowie die mit der Rohkostreibe klein geriebene Karotte und Sellerie dazugeben und anbraten.
Die gesamte Mischung aus der Pfanne geben, und kurz beiseite stellen.
Danach das Faschierte in etwas Olivenöl anrösten, bis es grau ist. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen, und mit 1/8 lit. Rotwein aufgießen. Den Rotwein bei mittlerer Hitze reduzieren lassen.
Danach mit etwas Suppe aufgießen, und die geschälten gehäuteten Tomaten dazugeben. Wiederum die Flüssigkeit verdampfen lassen, und die Tomaten mit dem Kochlöffel zerdrücken.
--TIP--
Einfacher ist es, anstatt der Suppe und den geschälten Tomaten 1 Pkg (500g) Pomito zuzugeben... allerdings sollte man dann etwas Suppengewürz unter die gesamte Mischung geben...
---
Danach frisch gehackte Petersilie, Oregano, etwas Tomatenmark, Salz und Pfeffer dazugeben, und bei schwacher Hitze ca. 1 Std. köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Bei Bedarf noch mit Pizzagewürz nachwürzen.

Die Sauce Bolognese eignet sich wunderbar für Spaghetti oder als Lasagne-Sugo. Es lohnt sich, diese Sauce in doppelter oder dreifacher Menge herzustellen, da sie sich wunderbar einfrieren läßt!
Bon appetito!


Aufgrund einiger Tips von lieben Icook-KollegInnen hier noch eine kleine Anmerkung:
Offensichtlich gehört zum Original-Rezept noch Hühnerleber, welche kurz vor Ende der Garzeit klein geschnitten beigefügt und noch mitgegart wird. Das Ganze sollte dem Gericht eine gewisse "Abrundung des Geschmacks" verleihen.
Wer's mag...
 




Geräte und Anmerkungen des Autors

Du benötigst: große Pfanne!


Original Sauce Bolognese wurde ausprobiert von:

kurtkochtelDabeloyvesmarillePezalzahlenfeeKleineHexe

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33 Kommentare zu Original Sauce Bolognese

vor 10 Jahren
schorsch12
........bei Originaler Bolognese kommt aber noch Hühnerleber dazu. Und der Speck sollte schon Pancetta sein.


gruß schorsch

vor 10 Jahren
annett
Hühnerleber???? Das habe ich ja noch nie gehört. Ich nehme mal an gebraten und vorher in Stücke zerschnitten???

vor 10 Jahren
judithchen
Das gehört wirklich - kaum mag mans glauben - eine die Orighinal Sauce Bolognese.

Da ich persönlich den etwas bitteren Geschmack der Hühnerlebr als nichts sonderlich gut empfand, ließ ich das Zeug (Hühnerleber) einfach weg.

Was ich hingegen immer verwende, ist ein gutes , mageres Stück Dörrfleisch - das gibt der Sauce immense Kraft und Geschmack!

Viele liebe Grüße

Judith

vor 10 Jahren
Pezal
Hallo Ihr!
Igiitigitt! Hühnerleber!
Hab ich ehrlichgesagt noch nie gehört, daß die in das Rezept reingehören soll - aber ich laß mich natürlich gerne eines Besseren belehren, wenngleich ich das Zeug SICHER NICHT dazugeben werde!

Aber in meinem Kochbuch stand dieses Rezept als "Originalrezept" drin... ich verfeinere das Ganze ab und zu gerne mal mit etwas Parmesan - aber ansonsten mach ich das Sugo so, wie's beschrieben ist - und ich könnte mich in den Topf legen...

Lg, Petra

vor 10 Jahren
judithchen
Liebe Petra,

zu Hause habe ich ein echt italienisches Kochbuch (in italienischer Sprache) von meinen Schwiegereltern als kleines Mitbringsel vor zig Jahren geschenkt bekommen.
Dort wird in diesem Rezept aus Bologna ebenfalls Hühnerleben, die kurz vor Ende der Garzeit (natürlich kleingeschnitten) hinzugegeben wird, um dem Gericht eine gewisse "Abrundung des Geschmacks" zu verleihen, verwendet.
Meine italienische Schwiegermutter, die eine exzelletente Sauce Bolognese zauberte, verwendete auch keine Leber.
Judith

vor 10 Jahren
Pezal
Vielen Dank - gut zu wissen...
und ich bin froh, daß ich nicht die Einzige bin, die keine Innereien mag...
lg, Petra

vor 10 Jahren
mosmile

einen Tipp dazu hätte ich noch, eine "Original -italienischen Mama", die fantastisch für ein volles Haus kochen kann:
Einen großen Holzkochlöffel (!!!) benutzen und ihn immer im Topf lassen, auch wenn es bei großen Mengen mindestens 4 Stunden(mit Pausen) köcheln muss. Je länger , je besser.....
Ich war auch erst skeptisch, habe es probiert und
nun koch ich nur noch große Mengen mit großem Holzlöffel (der nie in die Spülmaschine darf).
Große Mengen damit sich die Zeit rechnet und
es schmeckt noch besser am nächsten Tag , der Rest wird eingefroren !
Gruß mosmile

vor 10 Jahren
Csinos
... die Sache mit dem Holzlöffel kenn ich auch! Das hab ich in der Hauswirtschaftsschule gelernt.

vor 10 Jahren
Pezal
Mädels, ich koche eigentlich NUR mit Kochlöffel...

vor 10 Jahren
Pezal
... äh, HOLZlöffel, wollt ich sagen!!!!!

vor 10 Jahren
Totuschka
Ja, es stimmt.
Ich habe mein "La scienza in cucina e l'Arte di mangiar bene" von Pellegrino Artusi nachgeschlagen: das Buch wurde vom Artusi ende des 19nte Jahrhundert geschrieben; beinhaltet ca. 790 Rezepte und ist das allererstes Kochbuch über die Italienische Küche, gedacht ursprünglich als praktischer Manual für die Familie.
Die Zutaten der Salsa Bolognese werden wie folgt beschrieben: Kalbsfleisch, mager, gr. 150; Dörrfleisch:gr. 50; Butter:gr. 40; Zwiebel:ein Viertel; Möhre: eine Halbe; Staudensellerie: 2 Rippen; Mehl: eine Messerspitze; kleiner Topf Brühe; sehr wenig Salz, weil Dörrfleisch und Brühe schon Geschmack bringen; etwas Pfeffer und wer mag auch Muskat.
Um die Salasa ihr Geschmack zum Abrunden, wer möchte kann (es ist kein muss!) entweder getrocknete Pilze, ein Paar Scheibchen Trüffel oder ein einziges (!) Hühnerleber hinzufügen, in kleine Stückchen geschnitten, und mitkochen lassen.
Um die Salsa zu verfeinern kommt auch ein halbes Glas Sahne kurz vor Ende der Kochzeit.

Noch was: Oregano: diese Kräuter pass sehr gut auf der Pizza, aber bitte nicht in der Bolognese! Nimmt man besser etwas Majoran, Thymian und Lorbeer, aber bitte,bitte,bitte,bitte kein Oregano.

vor 10 Jahren
annett
ups, Oregano kam bei mir immer mit rein und noch ein Hauch tiefgefrorene gehackte Petersilie und getrocknete Dillspitzen

vor 10 Jahren
Pezal
Ups!
Danke, Totuschka, für den Hinweis!
Eigentlich wollt ich ja Pizzagewürz schreiben... habs natürlich gleich geändert! (aber - ganz ehrlich: ein bißchen Oregano kann ja net schaden... )

jaja, kaum ist man wieder 1 Jahr älter, läßt Alzheimer schon grüßen...

vor 10 Jahren
Totuschka
Also...."de gustibus non est disputandum"...jedem nach seinem Geschmack.
Ich meine, wenn jemand kommt jetzt und meint die "salsa" mit Kümmel, Ingwer oder sogar mit Anis. zu verfeinern...na bitteschön! Wenn es schmeckt.
Apropos, noch einen Tipp:statt Parmesan, probier's mal mit Pecorino gut "stagionato"...also je länger gereift desto besser.

vor 6 Jahren
Küchenjunge
Was machst Du eigentlich mit dem gebratenen Speck, Knoblauch, Karotten und Sellerie? Wirfst Du den dann weg?

vor 6 Jahren
Küchenjunge
Einfach genial die Sauce. Ein toller Geschmack, auch wenn ich noch immer nicht weiß was ich mit dem angebratenen Geüse anfangen soll. Ich habe es einfach mal dazu geschüttetl

vor 6 Jahren
dorinthe
KJ also bei meinem Rezept, das so ähnlich ist, kommt das Gemüse nochmals zu dem angebratenen Hackfleisch dazu und wird dann mit köcheln lassen.

vor 6 Jahren
rampi
also ich mache das seit jahren so: erst fleisch (bei mir ist übrigens auch u.a. eine hühnerleber dabei) anbraten, dann das gemüse (staudensellerie, karotte, ein bisschen knoblauch) dazu und, wenn das auch verdampft ist, die tomaten und die gewürze. die sauce kann gar nicht lang genug köcheln. letze woche hab' ich bolognese für eine party für 30 personen gemacht. die hat 7 stunden vor sich hingeköchelt.

vor 6 Jahren
KleineHexe
erst fleisch (bei mir ist übrigens auch u.a. eine hühnerleber dabei) anbraten, dann das gemüse (staudensellerie, karotte, ein bisschen knoblauch) dazu und, wenn das auch verdampft ist, Wenn bei Dir alles verdampft, bleibt ja gar nichts übrig, ausser dann die Tomaten und Gewürze...

vor 6 Jahren
rampi
oooh, hexchen, danke für die aufmerksamkeit. klar, die flüssigkeit verdampft, und man sollte die tomaten zugeben, bevor fleisch und gemüse anbrennen

vor 6 Jahren
rampi
.... und zwebeln kommen natürlich auch hinein zum gemüse. urlaub scheint meinem kopf nicht gut zu bekommen, da denke ich immer 14 sachen gleichzeitig aus, was ich noch alles machen will

vor 6 Jahren
Asparagus
Ich habe hier zwei Versionen von orginaler Bologneser Sauce.. einmal mit und einmal ohne Huehnerleber. Kann man also machen wie er moechte. Da ich ja Fan von Innereien bin..mit

vor 6 Jahren
rampi
klar, wenn ich besuch hätte, bei dem ich weiss, dass er leber von weitem riecht und doch nicht riechen kann, dann würde ich sie weglassen. dafür fehlen bei mir etwas mortadella und schinken nie. aber, wie schon gesagt: hier hat wohl jeder "sein eigenes" rezept. allerdings sollte die kochzeit so lange wie möglich sein. ist ja auch ein schmorgericht und will keine vitaminbombe sein

vor 6 Jahren
Asparagus
Stimmt allerdings.. Kein Rezept gibt eine Zeit unter zwei Stunden an.. Das ist also das Mindeste.. Was aber immer dabei ist waere: Zwiebel, Karotten und Sellerie.. Bei Fleisch ist es so eine Sache. Die meisten nehmen ja Hack.. Andere Rezepte sprechen von einem ganzen Stueck Fleisch dass so lange geschmort wird, bis es von alleine auseinander faellt

vor 6 Jahren
Küchenjunge
Auch in Italien habe ich es nur aus Hack bekommen und das war nicht in Urlaubergebieten.

vor 6 Jahren
Asparagus
Kochbuch "Bella Italia" von 1984. Deutsche Uebersetzung von 1985. Erschienen in der Serie "I Jolly scuola della buona cucina": Zitat:" In Mittel- und Sueditalien wird Fkeischsuace auch heute noch nicht etwa aus Hackfleisch, sondern aus einem grossen Stueck Fleisch hergestellt, das waehrend des Schmorens langsam zerfaellt." Und die Bolognese zaehle ich eindeutig zu den Fleischsaucen

vor 4 Jahren
hhorbach
klingt alles ziemlich gut und scheint ja von richtig belesenen Leuten kommentiert zu werden (by the way, das alte ital. Kochbuch würd ich auch gerne mal sehen). Mir hat eine alte Köchin (allerdings Norditalienerin) mal geraten, noch einen ganzen Liter milch mit hineinzugeben und mitzuköcheln. Das verbindet die Zutaten richtig gut, vermindert allerdings das pikante, weshalb man zu Beginn etwas mehr Schärfe dazugeben soll. Die machte übrigens auch Hühnerleber rein. Und ich röste bevor die Dosentomaten (aber bitte gute) hineinkommen immer noch einen EL Tomatenmark mit an, das optimiert den Geschmack sehr.

vor 4 Jahren
mottenpaul via Rezepte App
Sehr sehr lecker!!!!

vor 4 Jahren
dibe63
na so ganz das ware ist das rezept nicht, ich habs probiert und vor allem, was ich ich jetzt mit den zutaten, die ich aus der pfanne genommen habe und beseite gestellt? die stehen jetzt immernoch bei mir rum, werden schon fast so grau, wie das angebratene faschierte

vor 4 Jahren
Maunz
Oh, vielleicht solltest Du mal irgendwo nachsehen, was kurz heißt.
Lass Dir keine grauen Haare drüber wachsen!

vor 4 Jahren
Pezal
Danke, Maunz!
Ach ja, und wenn schon, dann heißt es, das Rezept ist oder ist nicht das waHre... aber Deutsch ist und bleibt eine schwere Sprache - auch, wenn noch so viel dran rumgefeilt wird.

vor 1 Jahr
zauberhex
Ich füge jeweils ca 1/2 Stunden vor Ende ein Glas Sweet and Sour von Uncle Bens dazu.

vor 1 Jahr
rampi
oooh. interessant totuschka hat wohl mit seinem lateinischen satz recht

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Rezept Info
Schwierigkeit:Gelegenheitskoch
Preisklasse:günstig

Rezept-ID:47096
eingetragen am:23.01.05

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