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eingetragen am 23.01.05
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Original Sauce Bolognese
auch Sugo genannt... eignet sich hervorragend als Vorrat zum Einfrieren!

Foto Rezept Original Sauce Bolognese

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Zutaten für Portionen
100 g (Karree-)Speck, in Würfel geschnitten
1 Stk gewürfelte Zwiebel
1 Stk Karotte, klein gerieben, 1-2 Stk.
1 kleines Stück Sellerie, klein gerieben
1 Knoblauch nach Geschmack
400 g Faschiertes (Hackfleisch)
1/8 l Rotwein
1 Ts Gemüsesuppe od. Rindsuppe
400 g geschälte Tomaten oder 1 Pkg. Pomito
1 etwas frische Petersilie, Pizzagewürz, Tomatenmark, Sz und Pf

Zubereitung: Die Speckwürfel in etwas Olivenöl ausbraten, danach die kleingeschnittene Zwiebel und Knoblauch, sowie die mit der Rohkostreibe klein geriebene Karotte und Sellerie dazugeben und anbraten.
Die gesamte Mischung aus der Pfanne geben, und kurz beiseite stellen.
Danach das Faschierte in etwas Olivenöl anrösten, bis es grau ist. Mit etwas Sz und Pf würzen, und mit 1/8 lit. Rotwein aufgießen. Den Rotwein bei mittlerer Hitze reduzieren lassen.
Danach mit etwas Suppe aufgießen, und die geschälten gehäuteten Tomaten dazugeben. Wiederum die Flüssigkeit verdampfen lassen, und die Tomaten mit dem Kochlöffel zerdrücken.
--TIP--
Einfacher ist es, anstatt der Suppe und den geschälten Tomaten 1 Pkg (500g) Pomito zuzugeben... allerdings sollte man dann etwas Suppengewürz unter die gesamte Mischung geben...
---
Danach frisch gehackte Petersilie, Oregano, etwas Tomatenmark, Sz und Pf dazugeben, und bei schwacher Hitze ca. 1 Std. köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Bei Bedarf noch mit Pizzagewürz nachwürzen.

Die Sauce Bolognese eignet sich wunderbar für Spaghetti oder als Lasagne-Sugo. Es lohnt sich, diese Sauce in doppelter oder dreifacher Menge herzustellen, da sie sich wunderbar einfrieren läßt!
Bon appetito!


Aufgrund einiger Tips von lieben Icook-KollegInnen hier noch eine kleine Anmerkung:
Offensichtlich gehört zum Original-Rezept noch Hühnerleber, welche kurz vor Ende der Garzeit klein geschnitten beigefügt und noch mitgegart wird. Das Ganze sollte dem Gericht eine gewisse "Abrundung des Geschmacks" verleihen.
Wer's mag...

Geräte: große Pfanne!

Quelle: Kochen - köstlich wie noch nie - NUDELN von Annette Wolter


Rezeptinfo Schlagwörter / Tags
SchwierigkeitGelegenheitskoch
Kostengünstig
LandItalien
MenüfolgeHauptgericht
Zubereitungsartkochen
 
all arabiata     bolognese     Faschiertes     Karotten     Knoblauch     Lasagne     Möhren     Nudeln     Sauce     Sellerie    
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Kommentare zum Rezept
» schorsch12 am 24.01.05 12:37:27
........bei Originaler Bolognese kommt aber noch Hühnerleber dazu. Und der Speck sollte schon Pancetta sein. gruß schorsch
» annett am 24.01.05 15:29:41
Hühnerleber???? Das habe ich ja noch nie gehört. Ich nehme mal an gebraten und vorher in Stücke zerschnitten???
» judithchen am 24.01.05 17:31:35
Das gehört wirklich - kaum mag mans glauben - eine die Orighinal Sauce Bolognese. Da ich persönlich den etwas bitteren Geschmack der Hühnerlebr als nichts sonderlich gut empfand, ließ ich das Zeug (Hühnerleber) einfach weg. Was ich hingegen immer verwende, ist ein gutes , mageres Stück Dörrfleisch - das gibt der Sauce immense Kraft und Geschmack! Viele liebe Grüße Judith
» Pezal am 24.01.05 18:46:02
Hallo Ihr! Igiitigitt! Hühnerleber! Hab ich ehrlichgesagt noch nie gehört, daß die in das Rezept reingehören soll - aber ich laß mich natürlich gerne eines Besseren belehren, wenngleich ich das Zeug SICHER NICHT dazugeben werde! Aber in meinem Kochbuch stand dieses Rezept als "Originalrezept" drin... ich verfeinere das Ganze ab und zu gerne mal mit etwas Parmesan - aber ansonsten mach ich das Sugo so, wie's beschrieben ist - und ich könnte mich in den Topf legen... Lg, Petra
» judithchen am 25.01.05 12:50:41
Liebe Petra, zu Hause habe ich ein echt italienisches Kochbuch (in italienischer Sprache) von meinen Schwiegereltern als kleines Mitbringsel vor zig Jahren geschenkt bekommen. Dort wird in diesem Rezept aus Bologna ebenfalls Hühnerleben, die kurz vor Ende der Garzeit (natürlich kleingeschnitten) hinzugegeben wird, um dem Gericht eine gewisse "Abrundung des Geschmacks" zu verleihen, verwendet. Meine italienische Schwiegermutter, die eine exzelletente Sauce Bolognese zauberte, verwendete auch keine Leber. Judith
» Pezal am 25.01.05 14:18:17
Vielen Dank - gut zu wissen... und ich bin froh, daß ich nicht die Einzige bin, die keine Innereien mag... lg, Petra
» mosmile am 25.01.05 22:23:00
einen Tipp dazu hätte ich noch, eine "Original -italienischen Mama", die fantastisch für ein volles Haus kochen kann: Einen großen Holzkochlöffel (!!!) benutzen und ihn immer im Topf lassen, auch wenn es bei großen Mengen mindestens 4 Stunden(mit Pausen) köcheln muss. Je länger , je besser..... Ich war auch erst skeptisch, habe es probiert und nun koch ich nur noch große Mengen mit großem Holzlöffel (der nie in die Spülmaschine darf). Große Mengen damit sich die Zeit rechnet und es schmeckt noch besser am nächsten Tag , der Rest wird eingefroren ! Gruß mosmile
» Csinos am 27.01.05 17:33:17
... die Sache mit dem Holzlöffel kenn ich auch! Das hab ich in der Hauswirtschaftsschule gelernt.
» Pezal am 27.01.05 18:20:32
Mädels, ich koche eigentlich NUR mit Kochlöffel...
» Pezal am 27.01.05 18:20:53
... äh, HOLZlöffel, wollt ich sagen!!!!!
» Totuschka am 27.01.05 18:56:07
Ja, es stimmt. Ich habe mein "La scienza in cucina e l'Arte di mangiar bene" von Pellegrino Artusi nachgeschlagen: das Buch wurde vom Artusi ende des 19nte Jahrhundert geschrieben; beinhaltet ca. 790 Rezepte und ist das allererstes Kochbuch über die Italienische Küche, gedacht ursprünglich als praktischer Manual für die Familie. Die Zutaten der Salsa Bolognese werden wie folgt beschrieben: Kalbsfleisch, mager, gr. 150; Dörrfleisch:gr. 50; Butter:gr. 40; Zwiebel:ein Viertel; Möhre: eine Halbe; Staudensellerie: 2 Rippen; Mehl: eine Messerspitze; kleiner Topf Brühe; sehr wenig Salz, weil Dörrfleisch und Brühe schon Geschmack bringen; etwas Pfeffer und wer mag auch Muskat. Um die Salasa ihr Geschmack zum Abrunden, wer möchte kann (es ist kein muss!) entweder getrocknete Pilze, ein Paar Scheibchen Trüffel oder ein einziges (!) Hühnerleber hinzufügen, in kleine Stückchen geschnitten, und mitkochen lassen. Um die Salsa zu verfeinern kommt auch ein halbes Glas Sahne kurz vor Ende der Kochzeit. Noch was: Oregano: diese Kräuter pass sehr gut auf der Pizza, aber bitte nicht in der Bolognese! Nimmt man besser etwas Majoran, Thymian und Lorbeer, aber bitte,bitte,bitte,bitte kein Oregano.
» annett am 28.01.05 09:12:45
ups, Oregano kam bei mir immer mit rein und noch ein Hauch tiefgefrorene gehackte Petersilie und getrocknete Dillspitzen
» Pezal am 28.01.05 12:48:19
Ups! Danke, Totuschka, für den Hinweis! Eigentlich wollt ich ja Pizzagewürz schreiben... habs natürlich gleich geändert! (aber - ganz ehrlich: ein bißchen Oregano kann ja net schaden... ) jaja, kaum ist man wieder 1 Jahr älter, läßt Alzheimer schon grüßen...
» Totuschka am 28.01.05 14:59:25
Also...."de gustibus non est disputandum"...jedem nach seinem Geschmack. Ich meine, wenn jemand kommt jetzt und meint die "salsa" mit Kümmel, Ingwer oder sogar mit Anis. zu verfeinern...na bitteschön! Wenn es schmeckt. Apropos, noch einen Tipp:statt Parmesan, probier's mal mit Pecorino gut "stagionato"...also je länger gereift desto besser.
» Küchenjunge am 16.08.08 11:16:17
Was machst Du eigentlich mit dem gebratenen Speck, Knoblauch, Karotten und Sellerie? Wirfst Du den dann weg?
» Küchenjunge am 16.08.08 12:44:08
Einfach genial die Sauce. Ein toller Geschmack, auch wenn ich noch immer nicht weiß was ich mit dem angebratenen Geüse anfangen soll. Ich habe es einfach mal dazu geschüttetl
» dorinthe am 16.08.08 14:00:27
KJ also bei meinem Rezept, das so ähnlich ist, kommt das Gemüse nochmals zu dem angebratenen Hackfleisch dazu und wird dann mit köcheln lassen.
» rampi am 16.08.08 15:15:46
also ich mache das seit jahren so: erst fleisch (bei mir ist übrigens auch u.a. eine hühnerleber dabei) anbraten, dann das gemüse (staudensellerie, karotte, ein bisschen knoblauch) dazu und, wenn das auch verdampft ist, die tomaten und die gewürze. die sauce kann gar nicht lang genug köcheln. letze woche hab' ich bolognese für eine party für 30 personen gemacht. die hat 7 stunden vor sich hingeköchelt.
» KleineHexe am 16.08.08 15:27:01
erst fleisch (bei mir ist übrigens auch u.a. eine hühnerleber dabei) anbraten, dann das gemüse (staudensellerie, karotte, ein bisschen knoblauch) dazu und, wenn das auch verdampft ist, Wenn bei Dir alles verdampft, bleibt ja gar nichts übrig, ausser dann die Tomaten und Gewürze...
» rampi am 16.08.08 15:53:12
oooh, hexchen, danke für die aufmerksamkeit. klar, die flüssigkeit verdampft, und man sollte die tomaten zugeben, bevor fleisch und gemüse anbrennen
» rampi am 16.08.08 15:56:52
.... und zwebeln kommen natürlich auch hinein zum gemüse. urlaub scheint meinem kopf nicht gut zu bekommen, da denke ich immer 14 sachen gleichzeitig aus, was ich noch alles machen will
» Asparagus am 16.08.08 15:57:30
Ich habe hier zwei Versionen von orginaler Bologneser Sauce.. einmal mit und einmal ohne Huehnerleber. Kann man also machen wie er moechte. Da ich ja Fan von Innereien bin..mit
» rampi am 16.08.08 16:18:44
klar, wenn ich besuch hätte, bei dem ich weiss, dass er leber von weitem riecht und doch nicht riechen kann, dann würde ich sie weglassen. dafür fehlen bei mir etwas mortadella und schinken nie. aber, wie schon gesagt: hier hat wohl jeder "sein eigenes" rezept. allerdings sollte die kochzeit so lange wie möglich sein. ist ja auch ein schmorgericht und will keine vitaminbombe sein
» Asparagus am 16.08.08 19:13:15
Stimmt allerdings.. Kein Rezept gibt eine Zeit unter zwei Stunden an.. Das ist also das Mindeste.. Was aber immer dabei ist waere: Zwiebel, Karotten und Sellerie.. Bei Fleisch ist es so eine Sache. Die meisten nehmen ja Hack.. Andere Rezepte sprechen von einem ganzen Stueck Fleisch dass so lange geschmort wird, bis es von alleine auseinander faellt
» Küchenjunge am 16.08.08 19:16:25
Auch in Italien habe ich es nur aus Hack bekommen und das war nicht in Urlaubergebieten.
» Asparagus am 17.08.08 07:13:56
Kochbuch "Bella Italia" von 1984. Deutsche Uebersetzung von 1985. Erschienen in der Serie "I Jolly scuola della buona cucina": Zitat:" In Mittel- und Sueditalien wird Fkeischsuace auch heute noch nicht etwa aus Hackfleisch, sondern aus einem grossen Stueck Fleisch hergestellt, das waehrend des Schmorens langsam zerfaellt." Und die Bolognese zaehle ich eindeutig zu den Fleischsaucen

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