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eingetragen am 15.06.03
Status: ungeprüft, neu
Rezept-ID: 33440

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Burgunder Winzergulasch
leckeres Gulasch aus Frankreich

Foto Rezept Burgunder Winzergulasch

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Zutaten für Portionen
1 kg Mageres Rindfleisch
1 l trockener Rotwein
6 Zwiebeln gehackt
400 g Möhren gewürfelt
3 Knoblauchzehen
3 Lorbeerblätter
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
nach Wunsch creme fraîche

Zubereitung: Das Fleisch würfeln. Aus dem Rotwein, den Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, Öl und Pfeffer eine Marinade herstellen und das Fleisch über Nacht im Kühlschrank darin ziehen lassen.
In einem großen Schmortopf das Fleisch mit Olivenöl scharf anbraten. Dann das Fleisch herausnehmen und warmstellen. Die festen Zutaten der Marinade in den Topf geben und ca 5 min köcheln. Dann das Fleisch wieder zugeben, salzen und pfeffern und den Rotweinsud dazugießen.
Anschließend ca. 2 Stunden köcheln.
Anschließend je nach Gusto mit creme fraîche verfeinern.
wichtig ist auch die Qualität des Weines -

dazu Nudeln und einen grünen Salat.

bon appetit


Rezeptinfo Schlagwörter / Tags
SchwierigkeitGelegenheitskoch
Kostenfair
LandFrankreich
MenüfolgeHauptgericht
Zubereitungsartkochen
MahlzeitMittagessen
 
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Kommentare zum Rezept
» Bani85 am 16.06.03 21:33:44
Hi gitanes, passierst Du das Wurzelwerk am Ende nicht durch? Wie wäre es mit etwas frischen Kräutern? Bani
» gitanes am 17.06.03 15:46:20
hi bani, eigentlich nein - das gemüse ist eigentlich schon sehr stark zerkocht und weich. natürlich kannst du je nach "gusto" mit kräutern verfeinern.
» Bani85 am 17.06.03 16:13:36
Hi gitanes, ja, wenn das Wurzelwerk starkt verkocht ist...Ich finde die Souce sämiger, wenn das Gemüse durchpassiert ist. Die Kräuter müßte man auf den Rotwein abstimmen, finde ich. Bani
» gitanes am 17.06.03 16:37:19
hi bani, da hast du natürlich recht - aber eigentlich ist ein "gulasch" vom ursprung her eher ein eintopf. meine großmutter stammte aus dem balkan - sie hat viele verschiedene arten von gulasch oder ähnlichem gekocht - in dem sinne passt es. zum wein - mit den gewürzen hast du recht - aber lieber am schluß frische statt vorher würzen. p.s.: ich nehme immer einen echt guten, keinen "Bahnhof-Schattenseite" und trinke den wein dann auch zum essen - kommt echt gut.
» RickBlaine am 17.06.03 17:35:38
Hi gitanes, ich verkoche grundsätzlich im´mer nur den wein, den ich später auch zum Essen als Getränk reiche. Es gibt zwar Leute die meinen es täte auch ein billiger Wein zum Kochen und einen teuren trinken, die halte ich für Banausen. LG Holger
» gitanes am 17.06.03 17:52:19
spiel's noch einmal sam !! ich muß gestehen, daß ich, wenn ich abends einen tollen wein zum essen kredenzen will (z.b 92er beaujolais) auch einen, nicht so "guten" zum kochen verwende. ein guter 92er kostet, je nach bezugsquelle schon um die 25-28 € - da nehm ich zum kochen lieber einen jüngeren - versuche aber nicht unbedingt "pennerglück" mit "valpolicella con Aldi" zu kreuzen.
» RickBlaine am 17.06.03 17:56:03
ja, gut, da es der gleiche Wein ist, ist das natürlich nicht verkehrt einen günstigeren wein der gleichen Rebsorte zu nehmen. Was ich meine ist, um es ganz extrem zu sagen, Aldi Wein aus dem Karton zum Kochen und einen Mouton Rothschild zum Trinken.
» gitanes am 17.06.03 18:03:33
ja rick, das wäre echt "pervers" - aber ich bin mir sicher "solche gestalten" gibt es, die dies praktizieren, aber die servieren den Wein wahrscheinlich auch mit einem "preis-aufkleber".
» RickBlaine am 17.06.03 18:05:03
genau diese Gestalten meinte ich. Solche Gestalten kenn ich leider persönlich.
» gitanes am 17.06.03 18:20:09
hihihihihihi, war ich auch schon eingeladen - der wein mit 15° serviert und dann - in weißweingläsern. naja - hauptsache das etikett und der preis stimmen - und der porsche rollt auf "wECHSELN" anstatt auf rädern.
» Bani85 am 17.06.03 18:36:38
Da ich aus einer Weingegend in Ungarn komme, hatten wir natürlich diese Problem mit dem Wein nicht. Dass man zur Weinlese den Gulasch (gulyas) in Kesseln zubereitete und mit dem Wein begoß, der (gottlob) immer griffbereit war, stellten sich diese Fragen nicht. Richtig: das Gemüse, Wurzelwerk hat man nicht durchpassiert - die Kartoffeln, die erst später hinzugefügt wurden, konnte man erkennen - der Rest war kaum mehr vorhanden - wurde einfach zu Saft. Diese Zeiten sind eigentlich vorbei -ich dachte mir hin und wieder, diese Dinge wieder in die Mode zu bringen, nur fehlt manchmal die Muße dazu. Im übrigenm: Kräuter hat man auch kaum verwendet - vielleicht etwas Majoran, Kümmel - das war's auch! Eher eine derbe Küche, aber mit Kick! Bani
» gitanes am 17.06.03 18:45:07
hi bani, entsteht nicht aus einem rezept selbst oftmals ein problem? du erhältst das rezept - studierst es - und denkst - fehlt da nicht was ( darin bin ich spitze) - und beginnst sofort zu verändern oder "verbessern". meistens hast man das rezept vorher nicht ausprobiert und denkt - daß die "verbesserte" variante, wenn sie schmeckt das allein "glücklichmachende" ist - vielleicht ist manchmal "weniger einfach mehr".
» RickBlaine am 17.06.03 18:47:50
Hallo Bani komme ürsprünglich aus Mayen, liegt oberhalb der Mosel. Wohne zwar seit gut 20 Jahren Im südlichen Ruhrgebiet (trad. Biergegend), aber an den Gerstensaft habe ich mich immer noch nicht gewöhnt. Noch etwas zu Gitanes : kleine Geschichte aus meiner BW-Zeit zum Thema Banausen. War bei meinenem Kopaniechef privat zumEssen eingeladen. Es gab ein italienisches Rindfleischgericht, dazu süßlichen Weißwein, fast an der Frostgrenze und den auch noch aus Portweingläsern. Da vergeht einem der Appetit auf Wein und Essen. LG Rick
» RickBlaine am 17.06.03 18:50:42
natürlich fängt man an etwas zu verbessern oder zu verändern. ich weiß nicht, ob das immer richtig ist, aber so werden neue Rezepte geboren.
» Bani85 am 17.06.03 18:50:54
Ist ein Rezept gut beschrieben und ist nach meinem Geschmack, dann schmecke ich das Gericht schon beim Lesen. Grundsatz: zuerst so ausprobieren, wie es da steht - es sei denn, das Rezept ist wirklich doof. Das weniger oft mehr ist, zeigen die alten Rezepte - aber da wären wir beim Problem mit den Zutaten... (Fleisch von glücklichen Rindern und Schafen... - heute fast überall Lug und Trug...). B.
» RickBlaine am 17.06.03 18:53:26
so viel bio, wie angeboten wird, kann niemals pruduziert werden
» Bani85 am 17.06.03 18:53:57
Eben: Kompaniechef...(ich betrat nie eine Kaserne, Gott sei Dank!). Letzte Woche kam mein Schwager von einem Moselausflug zurück und schenkte uns zwei Flaschen. Eine war von der Mosel - die andere aber AUS der Mosel - furchtbar...Na ja, deutsche Weine trinke ich eh kaum. B.
» RickBlaine am 17.06.03 18:55:48
stimme ich Dir zu. ich bevorzuge Weine aus Frankreich und im besonderen aus Südafrika
» gitanes am 17.06.03 18:56:52
hi rick, ich will ja nicht "polemisch" werden - aber, warum wurde er wohl kompaniechef ???
» RickBlaine am 17.06.03 18:59:04
klar, weil er keine Ahnung hat!
» gitanes am 17.06.03 19:00:25
hi bani, wenn du recht hast - hast du recht. was machen gewürze wie thymian, oregano, majoran, basilikum ....etc. in einem gereicht wie z.b. einem "badischen Sauerbraten" ??????? als dieses gericht erfunden wurde gab es keine mittelmeergewürze in deutschland. deswegen mag ich "alte gerichte" - gerichte die mit den damaligen möglichkeiten und gewürzen "kreiert" wurden.
» RickBlaine am 17.06.03 19:04:23
eigetlich nichts!! Gewürze sollten zweckbestimmt eingesetzt weden.
» Bani85 am 17.06.03 19:28:21
Du hast recht, gitanes, in den deftigen Gerichten in "Pannonien" hat man höchstens, wie gesagt, Majoran, Kümmel eingesetzt. Rosmarin wuchs zwar vor jedem Haus, aber nur als Verzierung. Was die südafr. Weine betrifft: während meiner Reise dorthin, als die süd.afr. Fluggesell. Afrika noch nicht überfliegen durfte (Apartheid), dauerte der Flug 11 Stunden über die kapverdischen Insel nach Namibia...usw.Die ganze Nacht verbrachte ich mit einem Winzer, der zur Weiterbildung in Californien weilte und nunmehr sich auf dem Heimflug befand nach Stellenbosch. Die ganze Nacht haben wir nur Weine probiert, mit seinen Kommentaren - es war toll. Ich kann also die Weine von dort sehr schätzen...! B.

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