Pitahaya - was ist das nun wieder?
In den Supermärkten werden bei den Exoten ab Mitte Dezember Pitahayas angeboten.
Meist sind sie rot (es gibt auch gelbe, die sich nur im Aroma etwas unterscheiden) und auch als Drachenfrucht bekannt.
Sie sind bei Zimmertemperatur gut lagerbar, brauchen also keinen Kühlschrank!
Geschmack und Herkunft
Ihr Geschmack offenbart rasch ihre Zugehörigkeit: es handelt sich um die Früchte von einem Strauchkaktus, der überwiegend in den tropischen und subtropischen Gegenden beheimatet ist.
Importiert wird diese Frucht bei uns überwiegend aus Vietnam, Thailand und Guatemala.
Von ihren Kakteenbrüdern und -Schwestern unterscheiden sie sich in der Optik deutlich: man muss sich nicht erst durch Stacheln durchkämpfen.
Kalorienarm und gesund
Etwa 10-15 cm lang sind sie ein echter Hingucker bei jedem Buffet oder einer festlichen Tafel, gerade richtig für Weihnachten also.
Pitahayas bestehen zu 90% aus Wasser, d.h., sie sind kalorienarm aber kleine Energiebündel, da sie einen sehr hohen Wert an Eisen, Phosphor, Vitamin B, C und E aufweisen.
Ganz nebenbei wirken sie auch verdauungsfördernd, im Übermaß genossen wirkend sie abführend. Schuld daran sind die vielen kleinen Samenkörnchen, die ihre Wirkung auf den Verdauungstrakt nicht verfehlen.
Was mach ich jetzt damit?
Pitahayas sind recht verträgliche Zeitgenossen: sie können zu rohem Schinken gereicht werden - als Alternative zu den üblichen Feigen.
Sie können einfach ausgelöffelt werden, man kann sie aber auch über Desserts dekorativ anrichten.
Alternativ können sie auch puriert und zu einem ganz besonderen Sahneeis verarbeitet werden. Oder einfach "nur" in einen Obstsalat untermischen.
Die Bandbreite zum Ausprobieren dürfte also relativ groß sein - viel Spaß damit!
Bilder zum Artikel
Bild 1 : Außenansicht der weichschaligen Pitahaya.(#55)
Bild 1 : "Innenansicht" einer aufgeschnittenen Pitahaya mit vielen Samenkörnern, die mitgegessen werden können.(#56)
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