Was ist Kimyon?
Kreuzkümmel, Weißer Kreuzkümmel, Römischer Kümmel, Mutterkümmel
Herkunft: Westasien, wo er seit biblischen Zeiten kultiviert wird (siehe dazu Granatapfel). Die Hauptproduktionsgebiete sind heute Indien, Iran, Indonesien, China und der südliche Mittelmeerraum.
Geruch & Geschmack: Stark aromatisch; das Aroma ist charakteristisch und ändert sich beim Braten oder Rösten.
Kreuzkümmel ist weltweit ein extrem beliebtes Gewürz, besonders in Lateinamerika, Nordafrika und in fast ganz Asien, nur in Europa kennt man ihn weniger, obwohl er bei den alten Römern recht beliebt war. Heute verwendet man Kreuzkümmel in Europa nur noch in Holland und Frankreich als Käsegewürz (siehe auch Schabziegerklee über Käse und Käsegewürze). Kreuzkümmel ist das Charaktergewürz der indischen Küche, besonders im Südteil.
Weiters bildet Kreuzkümmel einen wesentlichen Bestandteil von Currypulver (siehe Curryblätter) und der bengalischen Mischung panch phoron...
In der arabischen Küche wird Kreuzkümmel sehr häufig verwendet. Er ist ein typisches Gewürz für die Fleischeintöpfe (tagine oder tajine [طاجن]) des arabisch beeinflußten Afrika nördlich der Sahara. Kreuzkümmel würzt viele arabische Spezialitäten wie hummus [حمص], eine Kichererbsenpaste mit Olivenöl und Sesammus, oder falafil (auch felafel oder falafel [فلافل]). Bei letzteren handelt es sich um Bällchen aus einer Hülsenfruchtmasse (Kichererbsen, oft mit einem Zusatz von Saubohnen), die mit Knoblauch und Kreuzkümmel gewürzt sind und die frittiert als Snack gegessen werden. Die sudanesische Version tamiyah [طعميه] hat reine Saubohnen zur Grundlage und schmeckt daher etwas derber, eben angenehm rustikal.
In Südost- und Ostasien ist Kreuzkümmel weniger bekannt, wird aber trotzdem zu einigen Rezepten gebraucht; sehr wichtig ist er lediglich in der burmesischen Küche.
In der mittel- und südamerikanischen Kochkunst spielt Kreuzkümmel eine sehr wichtige Rolle (er kommt auch in mexicanischen Gewürzmischungen vor).
Herkunft: Westasien, wo er seit biblischen Zeiten kultiviert wird (siehe dazu Granatapfel). Die Hauptproduktionsgebiete sind heute Indien, Iran, Indonesien, China und der südliche Mittelmeerraum.
Geruch & Geschmack: Stark aromatisch; das Aroma ist charakteristisch und ändert sich beim Braten oder Rösten.
Kreuzkümmel ist weltweit ein extrem beliebtes Gewürz, besonders in Lateinamerika, Nordafrika und in fast ganz Asien, nur in Europa kennt man ihn weniger, obwohl er bei den alten Römern recht beliebt war. Heute verwendet man Kreuzkümmel in Europa nur noch in Holland und Frankreich als Käsegewürz (siehe auch Schabziegerklee über Käse und Käsegewürze). Kreuzkümmel ist das Charaktergewürz der indischen Küche, besonders im Südteil.
Weiters bildet Kreuzkümmel einen wesentlichen Bestandteil von Currypulver (siehe Curryblätter) und der bengalischen Mischung panch phoron...
In der arabischen Küche wird Kreuzkümmel sehr häufig verwendet. Er ist ein typisches Gewürz für die Fleischeintöpfe (tagine oder tajine [طاجن]) des arabisch beeinflußten Afrika nördlich der Sahara. Kreuzkümmel würzt viele arabische Spezialitäten wie hummus [حمص], eine Kichererbsenpaste mit Olivenöl und Sesammus, oder falafil (auch felafel oder falafel [فلافل]). Bei letzteren handelt es sich um Bällchen aus einer Hülsenfruchtmasse (Kichererbsen, oft mit einem Zusatz von Saubohnen), die mit Knoblauch und Kreuzkümmel gewürzt sind und die frittiert als Snack gegessen werden. Die sudanesische Version tamiyah [طعميه] hat reine Saubohnen zur Grundlage und schmeckt daher etwas derber, eben angenehm rustikal.
In Südost- und Ostasien ist Kreuzkümmel weniger bekannt, wird aber trotzdem zu einigen Rezepten gebraucht; sehr wichtig ist er lediglich in der burmesischen Küche.
In der mittel- und südamerikanischen Kochkunst spielt Kreuzkümmel eine sehr wichtige Rolle (er kommt auch in mexicanischen Gewürzmischungen vor).
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- BlueEyes am 23.10.2008 18:14:58
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