1 Brokkoli | Definition, Erklärung für Brokkoli

Was ist Brokkoli?

Ob weisse oder grüne Knospen: die Heimat des Blumenkohls und des Broccoli ist dieselbe. In Kleinasien wuchsen sie auf als wilde Geschwister, wurden schon vor den alten Griechen kultiviert und erhielten von den alten Römern ihren Familiennamen Brassica oleracea. Er stammt vom lateinischen brachium (Arm oder Zweig) und klingt noch heute im Wort Broccoli oder Bröckelkohl durch. Deutsche Feinschmecker hoben die grünen Röschen schliesslich in den Gemüseadel: Sie nennen ihn Spargelkohl, weil seine zarten Stengel nach diesem Feingemüse schmecken.

Einkauf: Ob Broccoli frisch ist, verrät untrüglich seine Farbe: Die winzigen Bluetenknospen müssen blaugrün, Blätter und Stiele kräftig grün gefärbt sein. Schon nach kurzer Lagerung wird Broccoli gelb und welk.

Frischhalten: Broccoli ist nicht lange lagerfähig. In kühler, feuchter Luft können Sie ihn 1-2 Tage aufbewahren.

Zubereiten: Von Broccoli können Sie alles verwenden: Bluetenknopsen - das Feinste -, Blätter und Stiele. Die festeren Stielenden werden wie Spargel geschält. Wie Blumenkohl, sein enger Verwandter, wird Broccoli immer gekocht, nicht aber gedünstet. Gekocht oder blanchiert kann es dann weiter verarbeitet, z.B. überbacken werden. Die zarten Bluetenknospen oder Röschen brauchen weniger Garzeit (5-8 Minuten) als die Stiele (10-15 Minuten). Daher die Stiele besser getrennt vorkochen oder blanchieren, Bluetenknospen und Blätter später zugeben. Der feine edle Geschmack des Broccoli darf von allzu starken Gewürzen nicht übertönt werden, allerdings ist Knoblauch sein guter Partner. Weisswein, Zitronensaft, Butter sind empfehlenswerte Zutaten. Broccoli passt zu Kalb, Geflügel, Schwein, Lamm, Steaks.

Einfrieren: Broccoli ist bestens geeignet. Das geputzte Gemüse vorher 3-4 Minuten blanchieren. Lagerzeit: bis zu einem Jahr.

Auftauen: Unaufgetaut mit wenig Flüssigkeit und Butter in einen Topf geben, bei milder Hitze zugedeckt auftauen.

Saison: Von Juni bis Oktober

Sorten: Frühe und späte Sorte mit unterschiedlichen Sprossen.

Anbau: In allen marktnah produzierenden Anbaugebieten. Z.B.: Hamburg, Nordrhein, Südbaden.

Nährwert: Broccoli ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, reicher noch als sein Verwandter, der Blumenkohl. Seine Blätter (die Sie in jedem Fall mit verwenden sollten) haben einen hohen Gehalt an Carotin. Wie der Blumenkohl ist Broccoli leicht verdaulich. Auch Magenempfindliche vertragen ihn gut. 100 g Broccoli haben 33 Kilo-Kalorien/138 Kilo-Joule
* Quelle: Nach: Cma-Broschüre erfasst: A. Bendig
Erfasser: Astrid
Datum: 02.10.1995
Stichworte: Gemüse, Broccoli, Info, P1


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- KM

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Brokkoli wird als Zutat in vielen Rezepten verwendet:






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